Nachleimen

augenmass

Zunächst mußte ich gründlich den Staub entfernen und mit einer Nadel aus allen Ritzen nehmen. Pusten ging auch ganz gut. Ein Staubsauger wäre jetzt cool gewesen. Nun ging es daran die Verleimung nachzubessern. Mit einem Spachtel musste ich den Leim möglichst in alle Fugen drücken und kleinere Löcher und Problemstellen füllte ich mit einem Gemisch aus Leim und Holzstaub. Soweit so gut. Da die Sache jetzt gut durchtrocknen sollte nutze ich den Nachmittag um im Bürohaus aufzuräumen. Die restlichen Ziegelsteine (Immerhin 450 waren übrig) den Rest der Kiesladung verstaute ich sicher. Dann machte ich mich daran den restlichen Holzstaub rauszufegen.

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Fenster werden eingepaßt und zugeschnitten

Das Vermessen und Prüfen der Fenster nahm den halben Tag in Anspruch. Ich mußte zunächst ermitteln welches Fenster an welche Position kommt. Die hinteren beiden Fenster sind etwas höher und schmaler. Dann war zu entscheiden welche Seite nach außen zeigt und schließlich nach all dem Messen und Abwägen kam die Stichsäge zum Einsatz. Nachdem ich die Fenster zugeschnitten hatte, war es Zeit für den Feinschliff. Diesmal ging es von Hand mit dem 120er um die letzten Spuren des Winkelschleifers zu beseitigen. Dabei war 120er gegen 120er natürlich etwas schwieriger und von Hand ist es ebenfalls eine andere Nummer…

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Schleifen, Prüfen, Schleifen

40er Schleifpapier. 80er Schleifpapier und dann 120er Schleifpapier. Gut das ich von jedem noch etwas hatte. Kleber war ebenfalls noch etwas da und selbst Leim, und Versiegler sowie Lack habe ich noch. Jetzt kann ich also endlich alle Reste verarbeiten. Das trifft sich wirklich ganz gut. Macht ziemlich Spaß mit dem 40er richtig was wegzunehmen und die Ganze Angelegenheit Plan zu machen. Das 80er nimmt dann die Runden Spuren vom 40er weg und hinterläßt neue Spuren, diesmal etwas sanfter. Anschließend beseitigt das 120er die Spuren vom 80er. So nun wird es Zeit den ganzen Staub und die Holzspäne zu beseitigen. Wie für jede neue Aktion läuft man dann gerne den ganzen Weg runter zum Haus und diesmal kam ich zurück mit dem Besen. Unser Grundstück ist eine Hanglage und der tägliche Spaziergang somit bei jeder Aktion inklusive.

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Hobelaktion

hobelaktion

Bevor ich jetzt auf den Tischler warte hobel ich die Teile kurz mal selbst und mache auch schon den groben Schliff sagte sich der Bene und legte los. Gut das ich die Atemschutzmaske aus Deutschland mitgenommen hatte, die seit meinem letzten Graffiti-Auftrag nicht mehr zum Einsatz gekommen war. Nachdem der Elektrohobel die Jackfruchtbrettchen, die jeweils die Mitte Fenster verschönten geschält waren, sah die Sache schon annehmlicher aus. Leider bemerkte ich erst jetzt das die mittleren Bretter nur fahrlässig verleimt und nicht verschraubt waren. Wird Zeit das ich das lerne, aber nun erstmal ein frisches 40er auf den Winkelschleifer:-)

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Tür und Fenster sind fertig

Der Tischler ist endlich soweit und Kamal hat die Tür und drei Fenster mit dem LKW abgeholt bevor Anusha und er nach Colombo aufgebrochen sind. Nachmittags war das letzte Fenster ebenfalls fertig und nachdem die Nachricht mich erreichte hatte, habe ich es mit dem Moped eingesammelt. Natürlich war alles nur verleimt und verschraubt, aber nur grob gehobelt und kaum geschliffen. Das wollte der Tischler dann Sonntag erledigen.

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Palmenblätter für das Eingangstor

gate1

Gestern Abend hat Kamal noch Palmenblätter im Dorf besorgt, sodass wir heute früh gleich loslegen konnten. Zunächst die Überreste vom alten Dach entfernen und dann damit beginnen die neuen Palmenblätter vorzubereiten und die erste Lage anzubringen. Für die zweite Reihe brauchten wir die lange Leiter, die ziemlich schwer ist und zum Schluss befestigten wir noch ein Wellblech zum Schutz des Dachgibels. Gegen Mittag war der Himmel plötzlich schwarz, der erwartete Regen zog aber vorüber. Somit ist unser hölzernes Eingangstor erstmal wieder sicher vor Wind und Wetter.

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Bürowand hochgezogen

Heute habe ich mit Kamal nochmal einen Zahn zugelegt und die letzten Ziegel hochgemauert. Das Bürohaus ist nun einstiegssicher und es fehlen nur noch Tür und Fenster bevor wir es endlich als Lagerraum nutzen können. Das Aufwendigste war wohl das Gerüst, das immer wieder umgebaut werden musste. Am Ende fehlten uns noch 50cm und wir mussten improvisieren um eine höhere Arbeitsbühne zu erhalten.

 

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Die Bürowände wachsen langsam

Die Maurerarbeiten schreiten langsam aber sicher voran. Ich habe aufgehört zu zählen wieviele Schlangen  wir zwischen und hinter den gelagerten Ziegelsteinen gefunden haben. Scheinbar ist das Büro eine Brutstätte für Giftschlangen. Die Ziegel reichen noch locker aus um die gewünschte Höhe zu erreichen und Zement haben wir ebenfalls. Alles ist also gut!

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Küchenzeile nach DIN

mason3 mason1

Die Küchenzeile bekommt heute Zementputz und zwar von unserem netten Maurer Jayasinghe, der eine lustige Nachtschicht einlegte. Wenn Kamal ihm nicht im Nacken gesessen hätte, dann wäre er sicher nicht fertig geworden und wenn ich nicht rüber geblinzelt hätte dann wäre die ganze Nummer nach schräger als sie nun ist. Ich habe versucht die Wasserwaage zu erklären, allerdings war ich der Einzige der sich getraut hat diese zu benutzen. Das Resultat ist eine zu 75% Waagerechte Arbeitsplatte: Nicht schlecht für jemanden der nur 7 Jahre in Sri Lanka mit Einheimischen Handwerkern Erfahrung hat. Alles im Allem ein schiefe Nummer, aber fällt nicht so auf, da der Boden auch schief ist. Augenmaß wie man nicht nur in Deutschland sagen mag. Pfusch vom Feinsten. Die Ausstellung deutsche Industrie Norm in Sri Lanka ist um ein Objekt reicher…

Laß' die Fruchtlawine rollen...

Letzte Vorbereitungen am Küchentisch

Damit die Betonplatten später nicht zu hoch liegen, mussten wir die Wände etwas cutten und natürlich haben wir Europäer die Wasserwaage angelegt und den alten Putz entfernt. Das Leben ist eine Baustelle. Anusha wollte noch eine kleine Windschutzvorrichtung für den Gaskocher also mauerte ich später eine kleine Wand auf die Betonplatte…

Laß' die Fruchtlawine rollen...